Archiv der Kategorie: KITA

Wiedersehen macht Freude…

…oder wie in unserem Fall eher nicht. Heute morgen in der Kita sind wir auf jemanden getroffen, den wir eigentlich nach dem Wechsel nicht mehr wieder sehen wollten. Das ganze hat eine Vorgeschichte:
Vor ein paar Monaten fing mich J. die Mutter von der kleinen C. vor der Kitatür ab. Sie müsse mit mir sprechen. Dringend. C. habe ihr nun merhfach erzählt, dass Schnubbel sie schlagen würde. Ins Gesicht. Grundlos. Das ganze gipfelte in einen schrecklichen Albtraum ( das war in der Nacht vor diesem Gespräch) von C. in dem sie panisch schrie: Nein, M. hör auf, hör auf!! und sich anscheinden von der Mutter nicht beruhigen ließ. Das sei kein Zustand, sie müsse ihr Kind schützen und das MUSS aufhören. Ich war in diesem Moment so perplex, dass ich gar nichts groß darauf antworten konnte. Sie machte auch nicht den Eindruck als würde sie eine Antwort erwarten. Nachdem sie sich ausgekotz hatte, drehte sie sich weg und ließ mich stehen. Ich ließ diese Info erstmal sacken und beschloss am Nachmittag das Gespräch mit der Kita zu suchen. Mir wurde von deren Seite nichts mitgeteilt, dass Schnubbel Schwierigkeiten mit anderen Kindern hat oder sich aggresiv verhalten würde. Meine Ansprechparterin ist Schnubbels Bezugserziherin gewesen. S. die gleichzeitig auch die Leiterin der Kita ist. Ich schilderete das Gespräch, erkundigte mich was ablaufen würde und ob ich mir Sorgen machen müsste. S. war sehr erstaunt und konnte sich die Vorwürfe nicht erklären. Die Kinder haben eigentlich nichts miteinander zu tun, da sie in verschiedenen Gruppen sind. Zusammentreffen würden sie nur im Turnraum und im Außenbereich. Bei solchen Zusammentreffen ist niemand aufgefallen, dass es zu Reibereien kommen würde oder Schnubbel gezielt auf C. losgegehn würde. Gäbe es schwierigkeiten hätte man mich bereits informiert. S. wollte aber noch bei er Bezugserzieherin von C. nachfragen und das ganze im Teammeeting ansprechen. Deweiteren wollte sie mit J. sprechen, da es ihr unverständlich war, weswegen J. auf mich zukommt und nicht auf sie. Die Vorfälle, sofern es überhaupt welche gab, fanden ja in der Kita statt. Ich teilte mit, dass ich das eigentlich genauso sehe, weswegen ich eben auch direkt nachgefragt habe ob mein Kind aktuell schwierig sei. Sie versprach das ganze zu klären, so dass ich mit einem guten Gefühl nach Hause ging.
Etwa eine Woche nach diesem Vorfall, holten der Mann und ich Schnubbel gemeinsam von der Kita ab ( kommt recht selten vor, da der Mann meist länger arbeitet als ich). S. öffnete uns die Tür. Sie habe mit J. gesprochen. Man könnte anbieten ein klärendes Gespräch zu führen, in Beisein von ihr und der Bezugserzieherin von C. Am besten gleich, denn J. habe heute auch etwas Zeit dafür. Wir stimmten zu und begleiteten S. in einen der Kitaräume. Begonnen wurde, in dem J.nochmal die Vorwürfe schilderete und genau erzählte was Schnubbel angeblich mit C. alles anstellt. Ein Auszug: Ja weißt du ich hab das auch mal beobachtet, wie der mit den Mädchen umgeht. Da hatten die C. die E. und die H. den großen Bagger, der mit dem man fahren kann (Mhm…) und dann kam DEIN Sohn und dann hat er, also ich meine ich fand das ganz schrecklich, also dann hat er ihnen einfach… DEN BAGGER WEGGENOMMEN!!! ( Ich wartete kurz auf das dramatische Ende, aber nein, da kam nichts mehr. Tut mir leid, kein Blut keine Brutalitäten…wtf?!) Und so ging das eine Weile. Spätestens nach der Nummer mit dem Bagger, war mir klar, dass die gute Frau einfach nur ganz schrecklich hysterisch ist. S. und auch die andere Erzieherin schilderten anschließend die Situation in der Kita. Schnubbel schlägt C. nicht. Die beschriebene Situation mit dem Bagger sei ein normales Verhalten in dem alter. C. nehme anderen Kindern auch Spielsachen weg. Alle Kinder in dem alter tun das. Alles ganz normal. Offensichtliche Reibereien zwischen Kinder werden von den Erziehern SOFORT unterbunden und auch geklärt. Niemand kommt mit hauen, beißen, kratzen durch. Es wäre sogar eher so, dass C. bewusst den Kontakt zu Schnubbel sucht. Er sei ein sehr beliebtes Kind, das oft als Spielpartner gewählt wird, da er immer für Spaß und Quatsch zu haben ist. C. ging es auch so. Oft habe sie bewusst Schnubbel gesucht und freudig mitgemacht. Aus dem Spaß heraus entstehen auch schonmal übermutige Balgereien. Das eine zarte, kleine C. da einem großen, kräftigeren Schnubbel unterlegen ist, ist selbstredent. Es sei mal vorgekommen, dass C. dann geweint hatte, weil ihr die körperliche Balgerei zuviel wurde. Also ist das aus einem Spiel heraus entstanden und nicht aus bösartigkeit. An dieser Stelle war für mich eigentlich alles geklärt, nicht aber für J. Sie verlange dass man Schnubbel klar macht, dass er C. nicht hauen darf. Auch nicht aus einem Spiel heraus. Ich versuchte ihr klarzumachen, dass ich für meinen Teil wenig Sinn darin sehe, Schnubbel zu Hause ohne jeglichen Zusammenhang gebetsmühlenartige vorzusagen: Du darfst die C. nicht hauen! Du darft die C. nicht hauen! Er würde den Zusammenhang nicht verstehen. Den versteht er nur, wenn das punktgenau in der Situation gemacht wird, in der er grob ist. Also sprich in Situationen in denen ich nicht dabei bin, weil die Kinder in der Kita sind. Würde soetwas in der Freizeit geschen, wäre das was anderes. Aber ich bin nicht dabei und diese Aufgabe übernehmen dann die Erzieherinnen. Und die machen das gut. Das hat die J. nicht nachvollziehen können. Sie warf uns dann an den Kopf: Ja man kann es sich auch einfach machen, aber darf ich daran erinnern, dass ihr auch einen Erziehungsauftrag habt?! ( Äh ja danke für den Hinweis, wäre mir glatt entgangen…) Und so ging das noch eine Weile, das Gespräch drehte sich im Kreis, niemand verstand so genau was die gute Frau eigentlich erreichen wollte. Vielleicht hätte oich anbieten sollen, Schnubbel aus der Kita zu nehmen, dann wäre sie bestimmt glücklich gewesen. Es wurde dann igrendwann abgebrochen. S. stellte dann noch fest, dass man dann also in Zukunft J. über jeden kleinen Vorfall informieren werde, dass es zu keinerlei Missverständnissen mehr kommen könnte. Der Mann und ich waren eigentlich ganz zufrieden, denn Schnubbel tut nichts böses, wir haben nichts fasch gemacht und die Kita stand auf unserer Seite ( wenn man das so nennen kann). Das Ausmaß der Unverschämtheit die sich J. im allgemeinen geleistet hat, wurde uns erst später bewusst. Die Sache mit dem Erziehungsauftrag war schon sehr frech! Im Nachhinein betrachtet hätten wir an dieser Stelle das Gespräch abbrechen sollen, aber nacher ist man immer schlauer. Von nun an wenn man sich sah, ignorierte man sich gegenseitig. Thema erledigt.
Dann kam der Kitawechsel und seitdem habe ich an diese Frau eigentlich keinen Gedanken mehr verschwendet. Bis vor ein paar Tagen, als mir K. auch eine Mutter von den Kindern die zusammen mit Schnubbel die Kita gewechselt hatten, freudig erzählte, dass bald noch mehr Kinder aus der alten Kita kämen. Unteranderem die C.! Ich konnte mir einen abfälligen Kommentar nicht verkneifen, ging aber auf nachfragen nicht näher ein. Zum 01.11. sagte sie noch. So und heute war es dann so weit. Ich betrete die Kita und sehe sie. Man wechselt einen verachtetenden Blick. Mir entgeht auch nicht wie sie sofort C. dazu überedete den Rollenspielbereich zu verlassen und sich mit ihr zusammen an den Mal-und Basteltisch zu setzen. Schön aus der Reichweite. Das Kind schützen. Der kleine Schläger kam schließlich gerade die Treppe runter. Ich koche innerlich schon wieder vor Wut. Wenn sie sich erdreisten sollte in irgndeiner Art und Weise zu versuchen mein Kind dort schlecht zu machen, dann kann ich für nichts garantieren. Ich traue der alles zu. Der Mann meinte man soll am besten bereits im Vorfeld mit der Kita sprechend und diese Vorgeschichte ansprechen. Ich weiß es nicht. Ich denke im Moment, dass ich sie beobachten werde und baue auf den Monat Vorsprung den mein Kind hat. Sie kennen ihn schon, haben ihn ins Herz geschlossen und mit Sicherheit schon gemerkt, dass er ein lieber, machmal etwas stürmischer Junge ist, aber mit sicherheit keit bösartiger kleiner Mädchenquäler!! Mich nervt das so unglaublich, es war alles so gut, bis die dort aufgetaucht ist! Aber nicht nochmal gute Frau, die wird mich kennenlernen! Die Krallen sind bereist ausgefahren…


Stolz…

…verkünden wir nun, dass seit Donnerstag letzte Woche, dass Schnubbel Kind trocken ist. Kleine und große Geschäfte landen bis auf ein paar winzige Ausnahmen nun dort wo sie hingehören. Und das schönste daran ist, er hat selbst beschlossen, dass das nun so sein soll. Er verkündete an besagtem Donnerstag in der KITA, dass er nun keine Windel mehr wolle und seitdem klappt das alles prima als wäre es schon immer so gewesen. Mein Kind wir sind sooo stolz auf dich!!!


Kita Eingewöhnung – Zusammenfassung

Seit dem 04.10 besucht Schnubbel die neue KITA. Die Eingewöhnung verlief wie gedacht problemlos. Anstelle der anberaumten 14 Tage, haben wir auf 8 Tage verkürzt, womit wir sehr zufrieden ist. Eine Zusammenfassung der letzen Tage:

Tag 1

Am ersten Tag freute sich Schnubbel wahnsinnig auf die neue Kita. Geplant war ein Aufenthalt von ca. 2-3 Stunden mit Anwesenheit der Eltern. Wir betreten die Räume, Schnubbel entdecket C. die bekannte Erzieherin und warf sich ihr erstmal vor Freude um den Hals, das Eis war also bereits hier gebrochen. Als dann noch P. sein Freund aus der anderen Kita kam war ich bereits abgeschrieben. Wir Eltern standen dann etwas verloren an dere Garderobe herum, wärend unsere Kinder bereits die neuen Räume erkundeten uns sich über das unbekannte Spielzeug hermachten. Vielleicht hätte man eher uns Eingewöhenen sollen?! :-) Wir beschlossen an einem der Minitische Platz zu nehmen, bekamen Wasser und Tee angeboten und unterhielten uns. Drei Stunden lang. Die Kinder kamen gelegentlich um uns das tolle Spielzeug zu präsentieren. Mehr wollten sie nicht. Irgendwann kam dann G. eine der anderen Erzieherinnen um den weiteren Verlauf der Eingewöhnung zu besprechen. Eigentlich wollte sie eine Woche abwarten bis die Kinder bis um 13.00 Uhr bleiben sollten um am Mittagessen teilzunehmen. Aber nachdem wir sie davon überzeugen konnten, dass die Kinder das nicht bräuchten, also diese lange Zeit, entscheiden wir gemeinsam, die anberaumte Zeit runterzuschrauben und dieses verkürzte 8 tägige Model zu versuchen, natürlich immer mit der Option diese Zeit wieder zu verlängern. Als es dann Zeit war zu gehen, wollten die Kinder nicht. Aber mit der Aussicht, dass sie morgen wieder kommen dürfen , ließen sich sich dann doch nach Hause locken.

Tag 2

Am zweiten Tag, war die selbe Zeitspanne wie an Tag eins geplant, mit dem Unterschied, dass wir Eltern diesmal nicht in Sichweite sitzen sollten, sondern im Büro der Kitaleitung. Der einzig nennenswerte Unterschied hierbei? Nun wir Eltern hatten wiederum drei Stunden Zeit zum Quatschen, nur wurden wir diesmal nicht von den Kindern unterbrochen. Ach ja, Wasser und Tee gab es natürlich auch. ( Erwähnte ich dass ich Tee nicht leiden kann?? Kaffee gab es selbstverständlich nicht!)

Tag 3-7

Ab dem dritten Tag durften die Kinder bis 13 uhr, also bis nach dem Mittagessen bleiben und zwar ganz ohne die Eltern. Wir sollten lediglich erreichbar sein um im Notfall spätestens innerhalb von 10 Minuten wieder zurück sein zu können. Wie zu erwarten war, gab es natürlich keinen Notfall, der trat erst ein als die Eltern pünktlich um 13.00 Uhr auf der Matte standen um die Kinder abzuholen. Na erraten? Richtig. Die hatten nämlich absolut keine Lust mit nach Hause zu kommen. :-D

Tag 8

Heute also der erste Tag mit Vollbetreuung. Geplant ist Schnubbel so gegen 16.00 Uhr abzuholen. Im Notfall bin ich natürlich auch vorher da ( Notfall, ha, ha ). ich denke es wird alles gut sein und ich werde heute Nachmittag das erste ml seit acht Tagen wieder ein völlig ausgelastetes Kind von der Kita abholen. Ihm hat das Tagesprogramm richtig gefehlt, das haben auch nachmittägliche Bastelstunden und Spielplatzbesuche mit Mama nicht geändert. Er war einfach unausgeglichen. Wir freuen uns, dass Schnubbel und auch wir jetzt richtig angekommen sind und in ein paar Wochen wird die neue Kita mit Sicherheit so selbstverständlich dazugehören, wie einst die alte!


1.Elterngespräch

Gestern hatten wir also das erste Elterngespräch in der neuen KITA und sind nach wie vor zufrieden. Man arbeitet fast nach den selben pädagogischen Maßstäben wie in der bisherigen KITA auch, neu ist hier, dass die einzelnen Erzieher/innen einem speziellen Themenbereich zugeordnet werden. Das sogenannte Fachmann bzw. -frau Prinzip. Die Kinder bekommen wieder eine feste Bezugsperson, mal sehen wenn wir Glück haben bekommen wir die liebe Erzieherin aus der alten KITA, das wäre natürlich schön, für Schnubbel und auch für uns :-) Einzig komisch fand ich, dass die Leiterin uns zwar mit ” Hallo, ich bin die J.” begrüßt hat, während des gesamten Gesprächs aber in der SIE Form blieb. Ich hoffe das lässt sich noch ablegen, das baut irgendwie so eine unschöne Distanz auf. Ich finde in einer KITA, wenn es um die Kinder geht, die ihre Erzieher schließlich auch duzen, sollte das auch zwischen den Eltern und Erziehern drin sein.

Was mir etwas sorge bereitet ist die anberaumte Zeit für die Eingewöhnung. Zwei Wochen. Entschuldigung, aber das geht gar nicht. Man erschien mir etwas übervorsichtig zu sein. Natürlich würde ich mein Kind nicht gegen seinen Willen, weinend in die KITA geben, aber ich denke zwei Wochen sind maßlos übertrieben, für ein Kind, dass es gewöhnt ist, fremdbetreut zu werden, eine der Erzieherinnen kennt seit er 10 Monate alt ist und mit 4 bekannten Kindern in diese KITA wechselt. Meine Versuche, das zu Erklären, stießen leider an diesem Tag auf taube Ohren. Man müsse das von Kind abhängig machen und sehen, wie es sich entwickelt. Na da bin ich ja mal gespannt, wie ich mein Kind kenne, wird er mich spätestens am zweiten aller, aller spätestens am dritten Tag rausschmeißen höflich bitten zu gehen und dann will ich sehen, ob das Wort dann noch gilt. Ich werde auf jeden Fall berichten.

Morgen ist die Abschiedfeier in der alten KITA ( wir und die anderen Eltern haben auf morgen verschoben, da der morgige Tag noch mit Vollbetreuung benötigt wird, ging zum Glück problemlos, ist ja der selbe KITA-Träger :-) ) Schnubbel hat sich als Abschiedsessen Pudding für alle Kinder zum Nachtisch gewünscht, also haben wir vorhin zwei Liter Vanillepudding gekocht ( wahrscheinlich sind es nur noch 1 3/4 denn er musste natrürlich probieren ob das auch schmeckt :-D ) Ach ja,so ein bißchen wehmütig bin ich ja, zwei Jahre sind einfach eine lange Zeit…


Neue KITA – Schritt 1

Morgen habe ich das erste Elterngespräch in der neuen KITA. Besprochen wird wohl der allgemeine Ablauf und der der Eingewöhnungsphase. Bin ja mal gespannt. Ich hoffe allerdings, dass man nicht stur auf eine wochenlange Eingewöhnung beharren wird, denn zum einen kann ich mir nicht vorstellen, dass wir das brauchen und zum anderen würde mir dazu ganz schlicht die Zeit fehlen. Dadurch dass der Wechsel so kurzfristig kam, kann ich an der Planung die auf Grundlange der bisherigen völlig unproblematischen Betreuungssituation gemacht wurde kaum noch umwerfen. Das betrifft sowohl das Arbeiten als auch die Uni, wobei die noch das kleinere Problem wäre. Semesterbeginn ist erst am 11.10. Aber ich bin da ganz zuversichtlich. Schnubbel kennt den KITA Alltag, er geht mit vier anderen Kindern die er schon kennt hin und eine der dortigen Erzieherinnen kennt er seit knapp zwei Jahren. Das sollten die besten Voraussetzungen dafür sein, dass alles reibungslos funktionieren wird. Mal sehen, wie die Leitung dazu morgen steht…

Fortsetzung folgt…


KITA wechsel erfolgt

Ich hatte es bereits erwähnt, dass ein KITA wechsel nötig ist und seit zwei Tagen ist es nun offiziell – WIR WECHSELN!! Letzer Tag in der alten KITA ist der 30.09. und ab Montag dem 04.10. starten wir dann mit der Umgewöhnung. Ich freu mich so! Das schöne ist, dass Schnubbel mit vier anderen Kindern aus seiner bisherigen KITA wieder zusammen sein wird, davon zwei Kinder einen Jungen und ein Mädchen die er auch wirklich sehr gerne mag und viel mit ihnen spielt. Auch zwei bekannte Gesichter bei den Erziehern wird es geben, denn die neue KITA gehört zum selben Träger und so wechseln auch zwei Erzieher mit. Mit diesen Grundlagen denke ich wird sich Schnubbel schnell umgewöhnen können. Und ich bin super glücklich, dass es eben doch noch geklappt hat und wir unsere Wunsch-KITA bekommen haben. Die Räumlichkeiten sind im Moment noch provisorisch, da der Neubau nicht planmäßig fetig gestellt wurde, so dass die eigentlichen Räume erst Januar 2011 bezogen werden können. Ich habe die provisorischen Räume besichtigt und musste feststellen, dass es für eine “Notunterkunft” jetzt schon schöner ist, als viele KITAS in ihren festen Räumen :-) Die KITA ist 4 -gruppig, 2 Krippengruppen (0-2 Jahre), eine Krippenseniorengruppe ( ab 2 Jahren) und eine Kindergartengruppe ab 3 bis 6 Jahre. Schnubbel kommt aber obwohl er erst im Dezember 3 wird, schon in die Kindergartengruppe. Es wird wieder frisch gekocht, die Kinder bekommen einen Turnraum, einen Werkraum, ein Altelier, ein Rollenspielzimmer, mehrer Ausflüge in der Woche und natürlich ein Außengelände, das bei Wind und Wetter bespielt wird. Wir haben wieder einen Ganztagesplatz, die KITA ist geöffnet von 07.00-18.00 Uhr und wir zahlen inklusive Verpflegung (Frühstück, Mittagessen, Nachmittagssnack und aktuell noch Windeln) 280 € im Monat.

Wir sind einfach nur glücklich!! :-D


KITA wechsel erwünscht

Entegegen dem was ich gestern schrieb, muss ich jetzt doch in Mitten des ganzen Unistress was loswerden. Es geht um die aktuelle Betreuungssituation. Schnubbel geht inzwischen seit knapp zwei Jahren in eine wundervolle KITA, mit der wie im Grunde mehr als zufrieden sind. Betreut werden dort Kinder im Alter von 6 Monaten bis 3 Jahren. Und genau an dieser Stelle setzt das aktuelle Problem ein. Schnubbel wird im Dezember 3, d.h. wir haben mit der KITA einen ganz regulären Betreuungsvertrag bis September 2011, da er dieses Jahr zu Beginn des Kiga-Jahres, sprich September, eben noch nicht 3 ist. Soweit so gut. Ich befinde mich also nicht in der Situation, dass seine Betreuung nicht gesichert wäre. Jedoch behagt mir die Vorstellung nicht, ihn bis fast 4 in einer Einrichtung zu belassen, die an und für sich für Babys ist. Das war bis vor ein paar Wochen auch gar kein großes Thema, bis mir bewusst wurde, dass er und noch eine Handvoll andere Kinder, eben bis nächstes Jahr eine winzige Gruppe an großen Kindern darstellen würde und der Rest der 30 Kinder eben deutlich jünger sein werden. Seit Anfang September verlassen die Großen in Scharen die KITA und wechseln in normale Kindergärten; die letzen gehen Ende Oktober und damit auch so ziemlich die letzen geliebten Spielkameraden von Schnubbel. Er fragt jetzt schon teilweise, ob dieses oder jedenes Kind heute wieder da wären und ich muss ihm immer wieder erklären, dass sie nicht wieder kommen, da sie jetzt woanders in den Kiga gehen, weil sie schon groß sind. Verstehen tut er das natürlich nur bedingt, tröstes sich aktuell aber noch mit den Verbliebenen ( und der Tatsache das es auf Grund der vielen Verabschiedungen, fast jeden Tag Kuchen gibt :-) ). Noch. Alles in allem eine sehr unschöne Situation. Und so sitze ich hier und warte auf die letzte noch ausstehende Option, ihn dieses Jahr noch in einem Kiga unterzubringen und hoffe, hoffe, hoffe einfach, dass wir Glück haben!


Vom Heben und Halten

“Mama, heb mal!” sagt das Schnubbel Kind und hält mir seinen Schnuller nebst Bär vor die Nase. Mir stockte kurzfristig der Atem. “Du meinst Mama, halt mal?!? ” erwidere ich und frage mich: Wo zum Teufel hat er denn diesen falschen Unsinn her?!? Von MIR nicht! Und das ist nur eine der Unsitten unseres Dialekts die ich bei unserem Sohn an und für sich nicht hören möchte.

Der Dialekt im Badischen Raum hat noch mehr Eigenarten an sich die mich persönlich wahnsinnig machen. Neben unsinnigen Wortkrationen wie z.B.  Krumbiere (=Kartoffel) und Gickle (= kleine Tüte ) gibt es auch die Unsitte das gesamte Bein abwärts der Hüfte als Fieß (=Fuß) zu bezeichnen. Wuah, da schüttelt es mich!

Auch schön ist die Angewohnheit ein -sch anzuhängen wie keines hingehört, also z.B. isch, kannsch, kommsch, weisch etc. diese Liste ist beliebig fortzuführen. Ebenfalls einfach nur schrecklich!

Andere Dinge, für diese Region typisch hat wohl jeder der hier lebt und aufgewachsen ist irgendwie in seiner Sprache. Dazu gehört hier ganz speziell, dass wir für nicht badische Ohren wohl singen beim Reden und gerne mal die Wortendungen halb verschlucken. Auch wird gerne aus einem das ein des und ein ist wird auf ein is verkürzt.

Das jedoch sind Dinge mit denen kann ich leben, ich bin selber nicht frei davon. Alles andere möchte ich tunlichst vermeiden und bin sehr bestrebt das für das Schnubbel Kind der badener Dialekt wie auch für mich als Kind, eine Art “Fremdsprache” die nicht erlernenswert ist, darstellt. Auch in der KITA ist man bestrebt den Kindern korrektes Deutsch beizubringen und den Dialekt außen vor zu lassen. So weit so gut.

Also woher kommt dann diese heben/halten Verwechslung die ich gerade versuche dem Kind wieder auszutreiben?? Von uns definitiv nicht, das war eines der ersten Dinge die ich dem Schatz abgewöhnt habe :-D

Und heute habe ich den / die Schuldigen ausfindig machen können, ha! Ich bringe das Schnubbel Kind in die KITA, er hat Hausschuhe an und wird von Erzieherin C. mit zum Frühstück genommen. Da höre ich es. “M. heb dich mal am Geländer fest beim Treppen runter laufen!” Die nächste Erzieherin zu einem anderen Kind ” J. heb mal die A. an der Hand”

AHHHHH, kein Wunder bekomme ich ihm das nicht abgewöhnt, es wimmelt den ganzen Tag nur von Menschen um ihn herum die nicht dazu in der Lage sind heben und halten in einem korrekten Kontext zu verwenden. Ich.könnt.kotzen! Aber was soll ich da dagegen machen? Ich kann ja mich ja schlecht wegen sowas bei der KITA Leitung beklagen, das wäre schon lächerlich. Also bleibt mir nur ihm es immer wieder und wieder und wieder richtig vorzusagen in der Hoffnung das er es irgendwann so verinnerlicht, dass ihn das ständig Falsche nicht mehr erreichen und er drüber hin weg hört.

Oder wie würde der Badener so schön sagen ” Des isch bloß a Phas, des hebt au net ewig an” :mrgreen:


Lob und Selbstständigkeit

Vor ein paar Tagen, als wir das Schnubbel Kind aus der KITA abholten, kam uns Erzieherin N. entgegen. Ich plauderte noch kurz mit ihr, wärend der Schatz die sieben Sachen vom Schnubbel zusammensuchte und ihn anzog.  Wärend dem Gespräch, meinte sie dann irgendwann, dass sie uns sagen wollte, wie stolz wir auf das Essverhalten unseres Sohnes sein können. Er würde so schön schon mit Besteck essen und sei da viel weiter und geschickter als die meistens anderen Kinder, teilweise sogar als die älteren. Ob wir das wüssten, dass er so schön ißt, wollte sie noch wissen. Während dem Gespräch, bejahte ich diese Frage ganz selbstverständlich, jedoch wieder zuhause in einer ruhigen Minute ließ ich das ganze nochmal Revue passieren. Ist es selbstverständlich? Wie war unser Beitrag dazu? Ist es überhaupt beeinflussbar?

Der Schnubbel durfte ab dem Zeitpunkt, als er dazu in der Lage war unser “normales Essen” mit zu essen, sich dieses alleine zuführen. Das heißt, er bekam einen Teller mit kleingeschnittenem hingestellt und durfte sich selbstbedienen. Natürlich war ist das eine Sauerei, aber er war glücklich damit. Für uns hatte es den Vorteil, dass wir alle gleichzeitig essen konnten und nicht einer immer zum Füttern bereitstehen musste. Von unserer Umgebung ernteten wir hierfür mitunter recht viel Unverständnis. Meine Mutter meinte jedesmal, ihr wäre das viel zu stressig gewesen, jedesmal das Chaos und der Dreck nach dem Essen. Der Schwager kommentieret nur mit ” Na ja, ihr lasst ihn sich ja ganz schön frei entfalten, wenn ihr meint dass das gut ist”. Und so häufte es sich. Wir hielten jedoch an der Ansicht fest, dass genau das was wir tun gut und richtig ist. Irgendwann kurz nach seinem 1. Geburstag legten wir zu seinem Teller auch noch Besteck, Gabel und Löffel. Und was soll ich sagen, er benutzte es. Am Anfang lieber die Gabel, dann war der Löffel hoch im Kurs und inzwischen ist es abhängig davon was es zu essen gibt. Alles ganz normal. Auch hier ist eine andere bösartige Weissagung seitens irgendeinem Mitglied der Familie ” Wenn ihr das nicht unterbindet, wird er mit 15 noch mit den Händen essen” nicht eingetreten. Und wieder das Gefühl, alles richtig gemacht zu haben. Wenn er noch etwas älter ist, werden wir ihm auch ein Messer mit eindecken. Brote schmieren für den Anfang, wenn das klappt können wir ans Schneiden denken. Und ich bin mir sicher, er wird auch das ebenso gut und sicher meistern wie alles andere zuvor. Jedoch bleibt die Frage, ob er das nicht alles genauso könnte, wenn wir ihn bis vor kurzem ausschließlich gefüttert hätten? Ihm bei jedem missglücktem Versuch Bestck zu benutzen nicht unterstützt und ermutig hätten es erneut zu versuchen sondern ihn stattdessen wieder in die Unselbsttsändigkeit zurück gedrängt hätten? Aus meiner Sicht, denke ich, dass er es mit Sicherheit könnte, denn auch Kinder die länger gefüttert wurden verlangen dass mit 15 nicht mehr ( nur um nochmal auf das unsinnige Beispiel zurück zu kommen :-) ). Jedoch zum jetzigen Zeitpunkt bestimmt nicht so gut und sicher. Bestärkt wird diese Ansicht auch beim Beobachten älterer Kinder. Schnubbels Cousin, Gerade 3 Jahre alt, bevorzugt es bis heute von Mama oder Papa gefüttert zu werden, ist realtiv ungeschickt beim Umgang mit dem Besteck und auch die Cousine, fast 6 Jahre kann bis heute nicht selbstständig schneiden. Das hat man dann eben davon wenn einem ein sauberer Küchenfussboden wichtiger ist, als die Selbstständigkeit des eigenen Kindes. Oft beobachtet habe ich dort auch Szenarien, in denen Versuche der Kinder, selbstständig zu essen untergraben wurden. ” Gib das her, dafür bist du noch zu klein” waren oft gehörte Sätze. Das dies nicht beim Essen blieb, sondern sich durch die ganze Erziehung zieht ist denke ich selbstredent. Und so denke ich es eigentlich erklärbar. Lasse ich die Selbstständigkeit meines Kindes zu, ist es eben zum Beispiel möglich, dass ein 1 1/2 Jähriger wunderbar mit Besteck ißt ( nur das hier keine Mißverständnisse aufkommen, natürlich werden die Hände auch noch benutzt, vorallem wenn es schnell gehen muss, weil der Hunger so groß ist und eine Sauerei ist es in den meisten Fällen nach wie vor ). Untergrabe ich sie, kann es mir passieren, dass ich mir igrendwann die Frage stelle: Müsste er / sie das nicht eigentlich schon selber können? Ja, aber nur wenn ich etwas vertrauen in die Fähigkeiten meines Kindes lege, etwas Geduld aufbringe und keine Probleme damit habe, täglich die Küche zu wischen ;-)


kurze Info

Das Schnubbel Kind ist seit gestern wieder gesund. Er hat wieder fast normal gegessen und ist auch ansonsten wieder quietschvergüngt. Was bin ich froh!! Sein Immunsystem scheint inzwischen recht gut zu arbeiten, denn er ist selbst unter der Minimaldauer der Krankheit von 3-4 Tagen geblieben. Am Montag gehen wir dann zum Arzt und besorgen das Attest damit ihn die KITA wieder aufnimmt und hoffen, dass wir dann eine lange Zeit ohne Krankheit bleiben. Es wird doch jetzt warm und Mama und Papa haben bald Urlaub und die Zeit soll er doch genießen können. Plantschen im Garten, Schwimmbad Besuche, ein Tag in den Zoo usw. ist alles schon geplant. Also Daumen drücken…


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